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StarOffice 4.0
Installationshandbuch
für OpenLinux (Linux)
© 1998 Star Division GmbH
http://www.stardivision.de
Inhaltsverzeichnis
Willkommen bei der Installation von StarOffice 4.0 für OpenLinux. Wir freuen uns, daß Sie sich für StarOffice entschieden haben, unser voll integriertes Office-Paket für Textdokumente, Tabellendokumente, Grafiken, Präsentationen, Bilder und das ganze Internet unter einer gemeinsamen Desktop-Oberfläche.
Wir beschreiben nachfolgend, wie Sie
StarOffice für OpenLinux als Einzelplatz-Version installieren
StarOffice als Netzwerk-Version installieren
Einen Drucker für StarOffice als Standarddrucker wählen
Die Fonts zur Nutzung unter StarOffice einrichten
Icons zum Start von StarOffice anlegen
Ferner verraten wir Ihnen einige
Tips und Tricks
und nennen Ihnen die Wege, wie Sie
unseren Support erreichen.
Als Systemvoraussetzungen zur Installation von StarOffice für OpenLinux benötigen Sie folgende Ressourcen:
Einen PC nach Intel 'x86 Industriestandard
Ab 32MB RAM und Platz auf der Festplatte (je nach Installation)
Ein CD-ROM Laufwerk
Ihre Linux-Installation sollte folgende Merkmale aufweisen:
Linux Kernel 2.0.x oder höher
Ein X Server mit mindestens 256 Graustufen oder Farben
Installiertes X-Windows mit einem Window-Manager
Installierte Libc Version größer oder gleich 5.4.22, aber kleiner 6.x
Wollen Sie die Systemsprache z. B. für das Währungsformat, die Dezimaltrenner, das Datumsformat, usw., auf Deutsch setzen, gehen Sie wie folgt vor:
Wenn Sie unter einer C-Shell arbeiten:
Geben Sie in der Shell den Befehl
setenv LANG de
ein oder schreiben Sie diesen Befehl in die Datei .login in Ihrem Home-Verzeichnis.
Wenn Sie unter einer Bourne-Shell arbeiten:
Geben Sie die Befehle
LANG=de export LANG
ein oder schreiben Sie diese Befehle in die Datei .profile in Ihrem Home-Verzeichnis.
Es folgt die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation von StarOffice für OpenLinux.
Zunächst wird die Installation der Einzelplatz-Version beschrieben. Hierbei installiert ein User (root oder ein anderer User) die gewählten Optionen in ein Verzeichnis, und nur dieser User hat den vollen uneingeschränkten Zugriff auf das StarOffice. Diese Installation wird bei nicht-privatem Einsatz empfohlen, wenn nur eine Lizenz erworben wurde.
Bei rein privatem Einsatz, auch auf einem nicht-vernetzten Computer, oder bei Erwerb mehrerer Lizenzen, empfehlen wir die beschriebene Netzwerk-Installation. Hier installiert zunächst root das komplette StarOffice in ein Verzeichnis, anschließend kann jeder User, der mit dem StarOffice arbeiten will, aus diesem Verzeichnis heraus eine User-Installation durchführen, um sein persönliches StarOffice zu erhalten (bei nicht-privatem Einsatz bis maximal zur Anzahl der erworbenen Lizenzen).
Bei der Installation von StarOffice als Einzelplatz-Version melden Sie sich als normaler User am System an und installieren das StarOffice unterhalb Ihres Home-Verzeichnisses.
Installationsvoraussetzungen
Sie benötigen je nach den von Ihnen gewählten zu installierenden Optionen etwa 70 bis 120 MB freien Platz in dem Verzeichnis, in das Sie StarOffice installieren wollen. Während der Installation wird für temporäre Dateien einige MB zusätzlicher Platz benötigt. Die temporären Dateien werden nach erfolgreicher Installation automatisch wieder gelöscht. Ferner benötigen Sie einige MB freien Platz auf dem Swap-Volume.
Starten des Setups
Melden Sie sich unter Ihrem Benutzernamen am System an.
Wechseln Sie in die grafische X-Windows Oberfläche, falls Sie sich nicht schon automatisch dort befinden.
Mounten Sie die StarOffice CD. Die CD muß in der Datei /etc/fstab mit Execute-Rechten (exec) eingetragen sein!
Wechseln Sie, wahlweise per Befehlszeile in einem Terminalfenster oder per File Manager, in das Installationsverzeichnis auf der CD. Dies kann z. B. erfolgen durch den Befehl
cd /cdrom/Office40/german/prod_lnx
Rufen Sie das Installations-Script auf mit dem Befehl
./setup
Sie sehen jetzt den ersten Bildschirm des StarOffice Setup Programms.
Klicken Sie auf Weiter zum Fortsetzen der Installation.
Sie sehen ein Fenster mit der Lizenzvereinbarung. Bitte lesen Sie die Lizenzvereinbarung aufmerksam durch. Wenn Sie allen Punkten zustimmen, klicken Sie auf Akzeptieren zum Fortsetzen der Installation. Wenn Sie der Lizenzvereinbarung nicht zustimmen, klicken Sie auf Nicht akzeptieren. In diesem Fall wird das StarOffice nicht installiert.
Sie haben die Möglichkeit, sich nach erfolgter Installation online auf dem Star Division Web Server als StarOffice-User registrieren zu lassen. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, lassen Sie die Markierung im Feld Online Registration stehen.
Bei markierter Option zur Online Registration wird StarOffice Sie später, sobald Sie mit StarOffice eine http-Verbindung ins Internet aufbauen, danach fragen, ob Sie sich registrieren lassen wollen. Wenn Sie zustimmend antworten, sehen Sie das Registrierungsformular auf unserem Web Server. Sie können diese Registrierungsseite jederzeit anbrowsen, indem Sie bei bestehender Online-Verbindung im Menü Hilfe den Befehl Online Registrierung aufrufen.
Klicken Sie auf Akzeptieren, um die Installation fortzusetzen.
Sie sehen einen Dialog, in dem Sie wählen können, welchen Typ der Installation Sie bevorzugen.
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Die Standard Installation wird für den normalen User empfohlen. Sie installiert alle Komponenten außer dem englischen Wörterbuch. Wenn Sie diese Option wählen, werden Sie im Anschluß nur noch um die Angabe eines Verzeichnisses gebeten, in das das StarOffice installiert werden soll.
Die Benutzergesteuerte Installation ruft einen Dialog auf, in dem Sie die einzeln installierbaren Komponenten anwählen können. (Haben Sie das StarOffice bereits installiert, können Sie später mit dieser Option einzelne installierte Komponenten auch wieder abwählen, die dann aus der Installation entfernt werden.) Im Dialog können Sie zusätzlich auch wählen, in welches Verzeichnis StarOffice installiert werden soll.
Die Minimale Installation installiert nur die Komponenten, die mindestens nötig sind, um das StarOffice auszuführen. Bei dieser Option wird die Hilfe nicht installiert, auch auf die meisten Beispiele und Vorlagen müssen Sie verzichten. Wenn Sie diese Option wählen, werden Sie im Anschluß nur noch um die Angabe eines Verzeichnisses gebeten, in das das StarOffice installiert werden soll.
Die Installation vom Netz oder CD steht bei der Installation als Einzelplatz-Version nicht zur Wahl.
Auswahl der Komponenten bei der Benutzergesteuerten Installation
Haben Sie den Button der Benutzergesteuerten Installation angeklickt, sehen Sie anschließend einen Dialog zur Auswahl der Komponenten.
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Standardmäßig werden alle in blau gezeigten Komponenten installiert. Wenn Sie eine Komponente nicht installieren wollen, klicken Sie auf das blaue Kästchen neben dem Namen. Das Kästchen wird weiß, was Ihnen anzeigt, daß diese Komponente nicht installiert bzw. aus der Installation entfernt wird. Mit jedem Klick auf ein Kästchen wechselt es von blau nach
weiß oder umgekehrt, und die zugehörige Komponente wird entweder installiert (blau) oder nicht installiert (weiß).
Wenn Sie auf ein Pluszeichen neben dem Namen einer Komponente klicken, öffnen Sie die Liste der untergeordneten Komponenten. Auch diese können Sie durch Anklicken installieren oder aus der Installation entfernen. Enthält ein Eintrag sowohl Komponenten die installiert werden als auch solche, die nicht installiert werden, ist das Kästchen grau.
Wahl des Installationsverzeichnisses
Wenn Sie bei der Benutzergesteuerten Installation auf Auswählen... klicken oder wenn Sie eine der anderen Installationen gewählt haben, sehen Sie anschließend einen Dialog zur Auswahl des Installations-Verzeichnisses.
Wählen Sie den Installationspfad auf Wunsch aus einem Auswahldialog, indem Sie auf Durchsuchen klicken, oder geben Sie den Pfad direkt in das Textfeld ein.
Klicken Sie auf OK.
Sie sehen ein Fenster, das Ihnen den Fortschritt der Installation anzeigt.
Gegen Ende der Installation werden Sie in einem Dialog gebeten, Ihre persönlichen Benutzerdaten einzugeben.
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Die Daten, die Sie hier eingeben, werden z. B. von den Feldbefehlen im StarOffice genutzt, um in Vorlagen zu Briefen, Faxen oder Visitenkarten bereits Ihren Namen usw. einzutragen.
Ganz wichtig ist, daß Sie hier Ihre E-Mail Adresse eingeben, da Ihnen sonst die Mail- und News-Funktionen des StarOffice nicht zur Verfügung stehen.
Sie können diesen Dialog auch später noch mit dem Menübefehl Extras - Optionen - Allgemein... im Register Benutzerdaten aufrufen.
Klicken Sie nach Eingeben Ihrer Daten auf OK.
Sie sehen einen Hinweis, daß die Hilfedateien zusammengestellt werden, was je nach Rechner einen Moment dauern kann.
Anschließend können Sie die README Datei lesen und mit OK bestätigen.
Jetzt ist die Installation beendet.
Zum Starten von StarOffice nach erfolgreicher Installation wechseln Sie in das Verzeichnis Office40/bin und rufen Sie dort das Startscript auf mit dem Befehl
./soffice
Die Installation von StarOffice als Netzwerk-Version
erfolgt in zwei Schritten. Zuerst melden Sie sich als User root am
System an und installieren das komplette StarOffice mit der Option
/net in ein Verzeichnis Ihrer Wahl auf dem
Server. Ist diese Server-Installation erfolgreich beendet,
kann sich jeder User normal am System anmelden und das StarOffice für
sich in ein Verzeichnis in seinem Home-Verzeichnis installieren. Für
diese User-Installation werden nur wenige Dateien installiert.
Installationsvoraussetzungen auf dem Server
Sie benötigen etwa 120 MB freien Platz in dem Verzeichnis auf dem Server, in das Sie StarOffice installieren wollen. Während der Installation wird für temporäre Dateien einige MB zusätzlicher Platz benötigt. Die temporären Dateien werden nach erfolgreicher Installation automatisch wieder gelöscht. Ferner benötigen Sie einige MB freien Platz auf dem Swap-Volume.
Starten des Setups auf dem Server
Melden Sie sich als root am System an.
Wechseln Sie in die grafische X-Windows Oberfläche, falls Sie sich nicht schon automatisch dort befinden.
Mounten Sie die StarOffice CD. Die CD muß in der Datei /etc/fstab mit Execute-Rechten (exec) eingetragen sein!
Wechseln Sie, wahlweise per Befehlszeile in einem Terminalfenster oder per File Manager, in das Installationsverzeichnis auf der CD. Dies kann z. B. erfolgen durch den Befehl
cd /cdrom/Office40/german/prod_lnx
Rufen Sie das Installations-Script zur Netzwerkinstallation auf mit dem Befehl
./setup /net
Sie sehen jetzt den ersten Bildschirm des StarOffice Setup Programms.
Klicken Sie auf Weiter zum Fortsetzen der Installation.
Sie sehen ein Fenster mit der Lizenzvereinbarung. Bitte lesen Sie die Lizenzvereinbarung aufmerksam durch. Wenn Sie allen Punkten zustimmen, klicken Sie auf Akzeptieren zum Fortsetzen der Installation. Wenn Sie der Lizenzvereinbarung nicht zustimmen, klicken Sie auf Nicht akzeptieren. In diesem Fall wird das StarOffice nicht installiert.
Sie haben die Möglichkeit, sich nach erfolgter Installation online auf dem Star Division Web Server als StarOffice-User registrieren zu lassen. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, lassen Sie die Markierung im Feld Online Registration stehen.
Bei markierter Option zur Online Registration wird StarOffice Sie später, sobald Sie mit StarOffice eine http-Verbindung ins Internet aufbauen, danach fragen, ob Sie sich registrieren lassen wollen. Wenn Sie zustimmend antworten, sehen Sie das Registrierungsformular auf unserem Web Server. Sie können diese Registrierungsseite jederzeit anbrowsen, indem Sie bei bestehender Online-Verbindung im Menü Hilfe den Befehl Online Registrierung aufrufen.
Klicken Sie auf Akzeptieren, um die Installation fortzusetzen.
Sie sehen einen Dialog, in dem Sie wählen können, welchen Typ der Installation Sie bevorzugen.
Bei der Installation auf dem Netzwerk Server sollten Sie alle Komponenten des StarOffice installieren. Die Standard Installation wird alle Komponenten außer dem englischen Wörterbuch installieren. Wenn Sie diese Option wählen, werden Sie im Anschluß nur noch um die Angabe eines Verzeichnisses gebeten, in das das StarOffice installiert werden soll.
Die Benutzergesteuerte Installation ruft einen Dialog auf, in dem Sie die einzeln installierbaren Komponenten anwählen können. (Haben Sie das StarOffice bereits installiert, können Sie später mit dieser Option einzelne installierte Komponenten auch wieder abwählen, die dann aus der Installation entfernt werden.) Im Dialog können Sie zusätzlich auch wählen, in welches Verzeichnis StarOffice installiert werden soll.
Die Minimale Installation sollte bei einer Netzwerk-Installation nicht gewählt werden.
Die Installation von Netz oder CD steht bei der Installation auf dem Server nicht zur Wahl.
Auswahl der Komponenten bei der Benutzergesteuerten Installation
Haben Sie den Button der Benutzergesteuerten Installation angeklickt, sehen Sie anschließend einen Dialog zur Auswahl der Komponenten, der bereits oben bei der Beschreibung der Einzelplatz-Installation beschrieben wurde.
Wahl des Installationsverzeichnisses
Wenn Sie bei der Benutzergesteuerten Installation auf Auswählen... klicken oder wenn Sie die Standard Installation gewählt haben, sehen Sie anschließend einen Dialog zur Auswahl des Installations-Verzeichnisses.
Wählen Sie den Installationspfad auf Wunsch aus einem Auswahldialog, indem Sie auf Durchsuchen klicken, oder geben Sie den Pfad direkt in das Textfeld ein.
Klicken Sie auf OK.
Sie sehen ein Fenster, das Ihnen den Fortschritt der Installation anzeigt.
Anschließend können Sie die README Datei lesen und mit OK bestätigen.
Jetzt ist die Installation auf dem Server beendet.
Als nächstes kann jeder User sein StarOffice in sein Home-Verzeichnis installieren.
Installationsvoraussetzungen für die User-Installationen
Sie benötigen etwa 3 MB freien Platz in dem Verzeichnis unter Ihrem Home-Verzeichnis, in das Sie StarOffice installieren wollen. Später können Sie diesen Platz reduzieren.
Starten des Setups für die User-Installation
Melden Sie sich unter Ihrem Benutzernamen am System an.
Wechseln Sie in die grafische X-Windows Oberfläche, falls Sie sich nicht schon automatisch dort befinden.
Wechseln Sie, wahlweise per Befehlszeile in einem Terminalfenster oder per File Manager, in den Netzwerk Installationspfad auf dem Server und dort in das Unterverzeichnis bin. Dies kann in einem fiktiven Beispiel erfolgen durch den Befehl
cd /Office40.net/bin
Rufen Sie das Installations-Script auf mit dem Befehl
./setup
Alternativ können Sie die User-Installation auch mit dem Befehl
./setup /workstation
starten. Sie sehen dann auch den oben beschriebenen Dialog zur Auswahl der zu installierenden Komponenten.
Sie sehen jetzt den ersten Bildschirm des StarOffice Setup Programms.
Klicken Sie auf Weiter zum Fortsetzen der Installation.
Sie sehen ein Fenster mit der Lizenzvereinbarung. Bitte lesen Sie die Lizenzvereinbarung aufmerksam durch. Wenn Sie allen Punkten zustimmen, klicken Sie auf Akzeptieren zum Fortsetzen der Installation. Wenn Sie der Lizenzvereinbarung nicht zustimmen, klicken Sie auf Nicht akzeptieren. In diesem Fall wird das StarOffice nicht installiert.
Klicken Sie auf Akzeptieren, um die Installation fortzusetzen.
Sie sehen einen Dialog, in dem Sie wählen können, welchen Typ der Installation Sie bevorzugen.
Wählen Sie für den Client auf jeden Fall die Installation vom Netz oder CD. Klicken Sie auf das entsprechende Symbol.
Wahl des Installationsverzeichnisses
Nachdem Sie die Installation vom Netz gewählt haben, sehen Sie einen Dialog zur Auswahl des Installations-Verzeichnisses.
Wählen Sie den Installationspfad auf Wunsch aus einem Auswahldialog, indem Sie auf Durchsuchen klicken, oder geben Sie den Pfad direkt in das Textfeld ein.
Klicken Sie auf OK.
Sie sehen ein Fenster, das Ihnen den Fortschritt der Installation anzeigt.
Gegen Ende der Installation werden Sie in einem Dialog gebeten, Ihre persönlichen Benutzerdaten einzugeben.
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Die Daten, die Sie hier eingeben, werden z. B. von den Feldbefehlen im StarOffice genutzt, um in Vorlagen zu Briefen, Faxen oder Visitenkarten bereits Ihren Namen usw. einzutragen.
Ganz wichtig ist, daß Sie hier Ihre E-Mail Adresse eingeben, da Ihnen sonst die Mail- und News-Funktionen des StarOffice nicht zur Verfügung stehen.
Sie können diesen Dialog auch später noch mit dem Menübefehl Extras - Optionen - Allgemein... im Register Benutzerdaten aufrufen.
Klicken Sie nach Eingeben Ihrer Daten auf OK.
Anschließend können Sie die README Datei lesen und mit OK bestätigen.
Jetzt ist die Installation beendet.
Zum Starten von StarOffice nach erfolgreicher Installation wechseln Sie in das Verzeichnis Office40/bin und rufen Sie dort das Startscript auf mit dem Befehl
./soffice
Es ist sinnvoll, das Office40/bin Verzeichnis in Ihren Pfad aufzunehmen.
Sollten Sie StarOffice einmal aus Ihrem System
entfernen wollen, so rufen Sie, wenn Sie eine
Einzelplatz-Installation nutzen, bitte das ./setup
auf und wählen Sie den Button
Deinstallation aus.
Wenn Sie eine User-Installation entfernen wollen,
müssen Sie sich als User anmelden und dann das ./setup
im Verzeichnis der Server-Installation
aufrufen.
Nach einer Deinstallation bleiben alle Verzeichnisse und Dateien stehen, die von Ihnen verändert worden sind, wie z. B. eigene Dokumente, Bookmarks, ClipArts, usw. Sie können diese auf Wunsch von Hand löschen.
Wollen Sie als Superuser schließlich die ganze
Netzwerk-Installation entfernen, so genügt ein
rm -rf im Server-Installationsverzeichnis
von StarOffice zum Löschen des ganzen Verzeichnisses. Natürlich
sollten vorher alle User ihre User-Installationen gelöscht
haben!
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Windows 95/NT |
Unix/Linux |
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sversion.ini im Windows Verzeichnis |
.sversionrc im Home-Directory |
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soffice.ini im StarOffice Verzeichnis |
.sofficerc im Office Verzeichnis |
Tabelle 1: Die ini-Dateien unter Windows und Unix
StarOffice verlangt einen im System angemeldeten Standarddrucker, damit die Darstellung der Fonts auf dem Bildschirm korrekt erfolgen kann. Unter UNIX-Systemen unterstützt StarOffice PostScript-Drucker. Nutzen Sie das StarOffice Printer Setup Utility zum Anmelden eines Standarddruckers, oder bearbeiten Sie von Hand die Datei Xpdefaults im Verzeichnis xp3 im StarOffice-Installallationsverzeichnis entsprechend der dort zu findenden Hinweise.
In der Regel werden die Schriften Helvetica, Times, Courier und Symbol vom System als Druckerschriften installiert. Sollte es beim Ausdruck mit anderen Schriften zu Schwierigkeiten kommen, so mag es notwendig sein, die entsprechenden Druckerschriften nachzuinstallieren.
Sollten sie nicht über einen PostScript-Drucker verfügen, empfehlen wir die Verwendung gängiger PostScript-Konvertierungs-Software, die es Ihnen ermöglicht, PostScript-Dateien auf einer Vielzahl von Druckern ausgeben zu können. Darüberhinaus kann es bei der Verwendung erweiterter Druckfunktionalitäten auf älteren Druckertreibern zu Unregelmäßigkeiten beim Ausdruck kommen.
Eine Fehlermeldung der Form
"SalFontStruct::Load !XLoadQueryFont()"
bedeutet, daß ein Font, der auf dem X-Server eigentlich vorhanden sein müßte, nicht geladen werden konnte. Das kann ein Speicherproblem sein, aber wahrscheinlicher ist, daß der Font nicht, noch nicht oder nicht mehr installiert ist. Zu überprüfen ist das mit den Kommandos xlsfonts, xfontsel und xfd.
So wählen Sie einen Drucker als Standarddrucker aus
Bei einer Netzwerk Installation melden Sie sich als root im System an.
Wechseln Sie in das Verzeichnis Office40/bin.
Rufen Sie das Printer Setup Utility auf, indem Sie eingeben
./psetup
Sie sehen das Fenster des Printer Setup Utility.
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Ziel ist, einen im System verwendeten Drucker zum Standarddrucker zu machen. Ferner können Sie das Papierformat und die Auflösung wählen und den Drucker einer Queue zuordnen.
Wählen Sie im Listenfeld Vorhandene Druckertreiber einen Drucker durch Doppelklick aus. Er wird dann im Listenfeld Installierte Drucker angezeigt.
Markieren Sie den Drucker im Listenfeld Installierte Drucker und klicken Sie auf Verbinden...
Sie sehen den Dialog Verbinden.
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Geben Sie im Textfeld Verfügbare Queues den Namen einer Drucker Queue und den Befehl zum Drucken in dieser Queue ein. In der Abbildung sehen Sie ein Beispiel.
Klicken Sie auf Hinzufügen zum Aufnehmen der neuen Verbindung und schließen Sie den Dialog mit OK.
Sie können nun auf Wunsch den Drucker konfigurieren.
Klicken Sie im Printer Setup Utility auf Einrichten... Sie sehen den Dialog Einrichten.
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Hier können Sie Papiergröße und Auflösung wählen.
Auf Wunsch können Sie den Drucker umbenennen.
Klicken Sie im Printer Setup Utility auf Umbenennen... Sie sehen den Dialog Eingabe.
Geben Sie einen neuen Namen ein und klicken Sie auf OK.
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Zur Überprüfung der Einstellungen haben Sie die Möglichkeit, eine Testseite zu drucken.
Klicken Sie im Printer Setup Utility auf Testseite. Sie sehen den folgenden Dialog.
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Überprüfen Sie den Testausdruck und bestätigen Sie den Dialog mit OK.
Haben Sie alle notwendigen Einstellungen vorgenommen müssen Sie abschließend noch den Drucker als Standarddrucker zuweisen.
Um den im Listenfeld Installierte Drucker markierten Drucker zum Standarddrucker zu machen, klicken Sie doppelt auf seinen Namen, oder markieren Sie seinen Namen und klicken Sie auf die Schaltfläche Standarddrucker.
Der Drucker wird im oberen Anzeigefeld des Printer Setup Utility Dialogs als Standarddrucker gezeigt.
Für Benutzer einer Netzwerkinstallation ist bezüglich der lokalen Datei .Xpdefaults folgendes zu beachten.
Damit ein Benutzer einer Netzwerkinstallation auch seine
eigene lokale Druckerkonfiguration vornehmen kann, muß er sich
die Datei Xpdefaults aus dem xp3-Verzeichnis der
Netzwerkinstallation in sein Home-Verzeichnis unter dem Namen
.Xpdefaults kopieren.
In diesem Fall wird beim nächsten
Programmaufruf von StarOffice die Datei Xpdefaults in der
Netzwerkinstallation ignoriert.
Dieser Schritt wird automatisch durchgeführt, wenn Sie im Printer Setup Utility die Schaltfläche Einstellungen lokal speichern anklicken.
Für den Fall, daß Sie sich bereits eine lokale .Xpdefaults angelegt haben erhalten Sie beim Start des Printer Setup Utility anstelle der Schaltfläche Einstellungen lokal speichern die Schaltfläche Einstellungen lokal abgleichen angeboten. Mit dieser Schaltfläche haben Sie die Möglichkeit, Ihre lokale .Xpdefaults mit der Datei Xpdefaults aus dem xp3-Verzeichnis der Netzwerkinstallation abzugleichen.
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Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Fonts für StarOffice verfügbar zu machen.
Wählen Sie die Schaltfläche Schriften hinzufügen zum Öffnen des folgenden Dialogs.
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Geben Sie im unteren Textfeld den Namen des Displays für den gewünschten Suchpfad der Fonts ein.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Pfade initialisieren, um die Fontpfade aus der Initialisierungsdatei des X-Servers auszulesen.
Sie können im oberen Textfeld zusätzliche Fontpfade eingeben und mit der Schaltfläche Hinzufügen in die Liste aufnehmen.
Möchten Sie bestimmte Fontpfade aus der Liste entfernen, so markieren Sie den gewünschten Pfadeintrag und klicken auf die Schaltfläche Entfernen... .
Nachdem Sie die gwünschten Einstellungen vorgenommen haben wählen Sie die Schaltfläche OK. Möchten Sie die Fontinstallation abbrechen, so klicken Sie auf die Schaltfläche Abbrechen.
Nachdem Sie nun zum Printer Setup Utility-Dialog zurückgekehrt sind haben Sie noch die Möglichkeit, die Eigenschaften der Fonts zu definieren.
Wählen Sie die Schaltfläche Schriftattribute einstellen und Sie gelangen in den folgenden Dialog:
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Sie erhalten nun eine Liste der verfügbaren Fonts entsprechend der zuvor gewählten Fontpfade und der bereits installierten Fonts. Zu jedem dieser Fonts erhalten Sie im unteren Teil des Dialogs die entsprechenden Parameter angezeigt und Sie können diese auch editieren.
Nachdem Sie Änderungen an den Parametern vorgenommen haben können Sie diese über die Schaltfläche Übernehmen zuweisen. Das Psetup speichert diese Informationen zur weiteren Nutzung ab.
Möchten Sie einen Font wieder entfernen, dann wählen Sie den gewünschten Font aus und klicken auf die Schaltfläche Entfernen... (es wird nur der symbolische Link auf diesen Font entfernt).
Sie verlassen den Dialog mit der Schaltfläche Schließen.
System-Konfigurationsdatei
Nach der korrekten Installation von StarOffice mit
./setup /net existiert ein
Unterverzeichnis namens xp3 im Office40 Verzeichnis der
Netzwerk-Installation, in dem es die Datei Xpdefaults gibt.
Diese Datei enthält die weiter unten beschriebene
Standard-Druckerkonfiguration. Es ist auch möglich, eine
Xpdefaults-Datei aus einer bestehenden Xprinter-Installation einer
anderen Anwendung zu kopieren. Wenn Sie eine solche Datei kopiert
haben oder die bestehende Standard-Datei editieren wollen, lesen Sie
im übernächsten Abschnitt "Einstellung der Datei
Xpdefaults".
Benutzer-Konfigurationsdatei
Bei einer Netzwerkinstallation wird üblicherweise die Druckerkonfiguration vom Systemadministrator in der Xpdefaults Datei der Netzwerkinstallation vorgenommen.
Wenn für eine Benutzerinstallation eigene Anpassungen an der Druckerkonfiguration vorgenommen werden sollen, da sich z. B. zusätzliche Drucker an dem lokalen Rechner des Benutzers befinden, die sonst nicht im Netzwerk zur Verfügung stehen, so kann die Standard-Druckerkonfiguration durch eine Benutzer-Druckerkonfiguration ersetzt werden.
Dazu muß eine Datei mit dem Namen ".Xpdefaults"
im Home-Verzeichnis des Benutzers erzeugt werden. Dies sollte durch
Kopieren der System-Druckerkonfiguration erfolgen. Kopieren sie dazu
die Xpdefaults aus dem xp3 Verzeichnis der Netzwerkinstallation in
ihr Home Directory nach
.Xpdefaults
Sie haben dann die von Ihrem Systemadministrator vorgenommenen Standardeinstellungen übernommen und können sie, wie nachfolgend beschrieben wird, verändern.
Einstellungen der Datei Xpdefaults
Syntax und Semantik der Xpdefaults Datei (in Kurzform)
[windows]
devices=symbolischer Druckername,Druckertreiber Druckersprache
[devices]
symbolischer Druckername=Druckertreiber Druckersprache, PortName
[ports]
PortName=Kommandozeile
[symbolischer Druckername,Druckersprache]
<defaults>
[other-devices]
symbolischer Druckername=Druckertreiber Druckersprache,logische Queue
Im Bereich [Windows] wird der Standarddrucker angegeben, im Bereich [Devices] werden die einzelnen Druckerdefinitionen erwartet und im Bereich [Ports] werden Unix Kommandos, mit denen die die Ausgabe erfolgen soll, definiert. Unter [other-devices] finden Sie Beispiele für Einträge, die unter [devices] verwendet werden können, und die komplette Liste der verfügbaren Druckertreiber.
symbolischer Druckername - die Bezeichnung für einen Drucker, wie sie in der Druckerauswahlliste im StarOffice angeboten werden soll, kann frei gewählt werden.
Druckertreiber - der Name einer Postscript Printer Description Datei im xp3/ppds Unterverzeichnis
PortName - Name für ein im Abschnitt [Ports] definiertes Kommando, an das zum Drucken ausgegeben wird.
Im Abschnitt [other-devices] sind Einträge mit Druckerdefinitionen für unterstützte Druckertreiber der Xprinter Library vorhanden.
Um einen Druckertreiber in der Druckerauswahlliste verfügbar zu machen, wird eine Zeile aus diesem Abschnitt nach [devices] kopiert, wie weiter unten genauer beschrieben wird.
Anschließend muß meist noch das zum Drucken benutzte Unix Kommando geändert werden, dies ist im nächsten Abschnitt "Drucker Kommando konfigurieren" beschrieben.
Wenn ein nicht-Postscriptfähiger Drucker benutzt wird, sollte der GENERIC Postscript Treiber und ein Kommando, das Postscript-Ausgabe in die vom Drucker verwendeten Kommandos umwandelt, verwendet werden. Hierfür kann z. B. Ghostscript verwendet werden.
Druckerkommando konfigurieren
[ports]
lp=lpr
In der [Ports] Section wird ein Kommando (in diesem
Fall lpr) für einen logischen Namen (in diesem Fall lp)
definiert, auf den innerhalb der [Devices] Section referenziert wird
(letzter mit Komma abgetrennter Parameter innerhalb der Zeile, z. B.
,lp ).
Das benutzte Kommando sollte ein Kommando sein, mit dem folgendes in einer Shell möglich ist:
cat testfile.ps | Kommando
Üblicherweise wird hier ein das lpr oder lp Kommando benutzt (abhängig von der Unix Distribution), mit Parametern, um eine im System installierte Druckerqueue zu verwenden.
Das hier definierte Kommado wird in einer Shell ausgeführt, daher können auch die üblichen Shell-Kommandos verwendet oder komplexere Aktionen mit Hilfe von | realisiert werden.
Die meisten Linux Distributionen verwenden lpr zum Drucken, und die verfügbaren Druckerqueues kann man in der Datei /etc/printcap finden.
Beim Druckerkommando kann die vom StarOffice gesetzte Environment Variable $XPDOCNAME verwendet werden, die den Namen des Dokuments enthält, so wie er von StarOffice angezeigt wird. Dies kann man dann z. B. nutzen, um beim Druckerkommando den Titel zu setzen.
In der folgenden [ports] Section wird exemplarisch ein Port mit dem Namen drucker2 für die in /etc/printcap definierte PrinterQueue lp2 und dem lpr Kommando definiert, sowie als nächstes ein Port mit dem Namen deskjet, der Ghostscript verwendet, um auf der Queue lp3 auszudrucken (die "deskjet" Zeile ist hier aus drucktechnischen Gründen geteilt).
[ports] drucker2=lpr Plp2 T $XPDOCNAME deskjet=gs -sDEVICE=deskjet -dNOPAUSE -q -sPAPERSIZE=a4 -sOutputFile=- - quit.ps | lpr P lp3 T $XPDOCNAME
Wahl eines Standarddruckers
Einen Drucker machen Sie wie folgt zum Standarddrucker:
Kopieren Sie die Zeile für den Drucker aus dem [devices] Abschnitt in den [windows] Abschnitt
Fügen Sie am Anfang der kopierten Zeile
ein: device=
Löschen Sie den PortNamen und das Komma am Ende der Zeile
Ersetzen Sie das zweite = in der Zeile durch ein Komma.
Beispiel:
Wenn für einen Drucker in der [devices] Section steht:
HP DeskJet 1200C PostScript=HPDJ1200 PostScript,lp
und dieser zum Standarddrucker werden soll, sollte der Eintrag in der [windows] Section so aussehen:
device=HP DeskJet 1200C PostScript,HPDJ1200 PostScript
Name eines Druckers für die Druckerauswahl ändern
Ändern Sie einfach den ersten mit Komma getrennten Parameter des zugehörigen Eintrags in der [devices] Section. Wenn das der Default Drucker war, achten Sie darauf, daß der Eintrag in der [windows] Section entsprechend geändert wird.
Spezielle Druckereinstellungen, Papiergröße, Seitenränder, usw.
Im Abschnitt [Xprinter,PostScript] sind Defaults für Papierformat, Skalierung, Druckerauflösung (DPI) und Seitenränder gesetzt.
Sollen für einen bestimmten Drucker, der im [devices] Abschnitt konfiguriert wurde, andere Settings verwendet werden, gehen Sie so vor:
Kopieren Sie den kompletten Abschnitt.
Ersetzen Sie das 'Xprinter' in [Xprinter,Postscript] durch den Druckernamen, wie er im [devices] Abschnitt konfiguriert wurde. Jetzt können Sie die Anpassungen in den Variablen des neuen Abschnitts vornehmen.
Die PostScript Printer Description Dateien xp3/ppds/*.PS
Die Dateien in xp3/ppds/ sind Adobe PostScript® Printer Definition Files. In diesen befinden sich Informationen über die Fähigkeiten und Eigenschaften eines Druckers sowie einige PostScript Kommandos. Hier sind die im Drucker verfügbaren Fonts definiert und von hier bekommt StarOffice die Information, welche Druckerschächte in der Auswahl unter Format - Seite... angeboten werden.
In diesen Dateien legen Sie auch fest, ob ein Drucker ein Farbdrucker ist oder nicht. Nur wenn der Drucker als Farbdrucker festgelegt ist, können Ihre Ausdrucke auch in Farbe erscheinen.
Änderungen sollten hier selten notwendig sein; falls doch, sollten Sie die Datei kopieren und den neuen Dateinamen dann als Druckertreibernamen im [devices] Abschnitt der Xpdefaults verwenden.
Fontdarstellungsprobleme
Es gibt unter X Windows Outline und Bitmap Fonts. Wenn ein bestimmter Font benutzt werden soll, wird dieser vom XServer im X Fontpath gesucht.
Der aktuelle X Fontpath kann mit dem Kommando
xset -q abgefragt werden.
Bei der Darstellung von Fonts kann es bei einigen Fonts in bestimmten Fontgrößen zu "kantiger Darstellung" kommen. Dies liegt daran, daß der X Server im X Fontpath nur einen Pixelfont für die Darstellung findet und dieser skaliert wird. Bei vielen Linux Distributionen ist z. B. der Standardfont Times nicht als Type1 Font verfügbar. (Lösungsmöglichkeiten: Font nachinstallieren oder statt dessen Timmons benutzen, siehe unten.)
Ein nicht als Outline-Font existierender Font ist wohl das häufigste Problem. Es kann aber auch bei der Reihenfolge, in der die Fonts durchsucht werden, zu Problemen kommen, wenn im X Fontpath Verzeichnisse mit Pixelfonts vor Verzeichnissen mit Type1 Fonts stehen. Hier wird, selbst wenn derselbe Font als Type1 Font vorhanden sein sollte, der Pixelfont benutzt. Und wenn der gesuchte Font nicht in der angeforderten Größe zur Verfügung steht, wird der PixelFont skaliert.
Daher sollten für StarOffice Type1 Fonts vor den 75dpi, 100dpi und misc Fonts im FontPath stehen.
Unter Unix ist es besser, Outline Fonts vor Bitmap Fonts in den Fontpath zu stellen. Da einige Unix Distributionen eine andere Voreinstellung haben, sollten Sie den Fontpath überprüfen. Bei einigen Linux Distributionen sind nach der Installation Type1 Fonts im Fontpath hinter Pixel Fonts gesetzt, in diesem Fall muss der Fontpath dann angepaßt werden.
Wenn ein Font "X" z. B. in der Größe b vom X Server dargestellt werden soll, und der X Server trifft bei der Suche im Fontpath auf ein Verzeichnis mit Bitmap Fonts, in dem der Font "X" in irgendwelchen Größen angeboten wird, dann wird der Font aus diesem Directory genommen, selbst wenn er dort nicht in der gewünschten Größe b existiert. In diesem Fall wird dann ein vorhandener Bitmap Font "X" mit einer anderen Größe auf die Größe b skaliert, was zu unschönen Pixeleffekten führt.
Dieses Verhalten kann bei einigen neueren X Servern
(insbesonders dem unter Linux häufig verwendetem Xfree86) durch
ein :unscaled hinter
dem FontDirectory im Fontpath verhindert werden. Wenn der Font nicht
explizit in der gewünschten Größe vorhanden ist, wird
die Suche nach dem Font in diesem Fall im nächstem Directory des
Fontpath fortgesetzt.
Änderungen am Fontpath können Sie mit
Hilfe des xset Kommandos
vornehmen. Dieses bietet die Optionen -fp
, +fp und fp=
um Einträge aus dem Fontpath zu
löschen, am Anfang der Liste hinzuzufügen, oder den
kompletten Fontpath zu setzen.
Eine Anpassung des Fontpath können Sie dann z. B. in der .xinitrc oder im .xsession File vornehmen, die beim Starten von X oder beim Einloggen unter X über den xdm benutzt werden.
Eine andere Möglichkeit ist, den Default in der Konfigurationsdatei des X Servers zu ändern. Für den XFree86 Server heißt das, daß in /etc/XF86Config die Fontpath Zeile in der Section Files geändert wird.
Ein angepaßter Fontpath kann dann z. B. so aussehen:
/usr/X11R6/lib/X11/fonts/misc:unscaled,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/75dpi:unscaled,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/100dpi:unscaled,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/Type1,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/Speedo,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/misc,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/75dpi,/usr/X11R6/lib/X11/fonts/100dpi,/export/Office40/fonts/type1,/export/Office40/fonts/75dpi
Wie oben bereits erwähnt, sind Standardfonts wie Times und Helvetica in vielen Linux Distributionen nicht als Type1 Font vorhanden.
Star Division liefert allerdings recht ähnliche Fonts: Timmons und Helmet.
Sie können unter Extras - Optionen - Textdokument... - Grundschriften diese Fonts wählen, um eine bessere Darstellung zu erhalten.
Wenn gar kein Times Font im System installiert ist (bzw. im X FontPath nicht gefunden wird), wird übrigens statt dessen automatisch der Timmons benutzt.
Eine andere Möglichkeit ist, entprechende Standardfonts als Type1 Fonts nachzuinstallieren.
Nähere Informationen zum Fontverhalten unter X
Windows finden Sie im Linux Manual zu X mit dem Kommando
man X und unter
http://www.xfree86.org/FAQ/index.html#BitmapFontScaling .
Fontverfügbarkeit
Im StarWriter unter Linux stehen nicht alle X Fonts zur Verfügung, weil der StarWriter sich als WYSIWYG Editor plattformübergreifend am Drucker und nicht am Bildschirm orientiert.
In den Linux Versionen wird die Xprinter lib (von Bristol) für die Druckeransteuerung benutzt.
In der Xprinter Lib werden neben den Eigenschaften, die ein X Font bietet, zusätzliche Informationen wie Fontmetriken benötigt, die im xp3 Unterverzeichnis installiert sind und die genutzt werden, um einen optimalen Ausdruck zu erzielen.
Es sind also nicht automatisch alle Fonts, die für X Windows installiert wurden und im X Fontpath gefunden werden, in der Schriftenauswahlliste des StarWriters zu sehen, sondern es werden nur die Fonts angeboten, die in der Xprinter Lib direkt bekannt sind.
Andere Office Module haben teilweise ein anderes Handling, so daß hier alle Fonts angeboten werden.
Font-Verwaltung in der Xprinter Library
Im Verzeichnis xp3/pssoftfonts befinden sich die Fonts für den Upload zum Drucker. Wenn ein neuer Type1 Font im System installiert wurde, muß die .pfb Datei des Fonts hierhin kopiert werden oder mit 'ln -s' ein symlink angelegt werden.
Die bereits im ROM des Druckers verfügbaren Fonts sind in der zugehörigen ppd Datei definiert. Sollte ein Standardfont auf Ihrem Drucker nicht ausgedruckt werden können, so liegt das entweder daran, daß dieser Font in der ppd Datei eingetragen, aber nicht im Drucker installiert ist, oder daß der FontUpload mit ihrem Drucker nicht möglich ist.
Ähnlich wie in der fonts.dir für ein X11 Font Directory muß in der psstd.fonts noch eine Zeile für ein Font Name Mapping für einen neu installierten Font eingetragen werden.
StarOffice bzw. die Xprinter lib braucht zusätzlich zu den Informationen, die die X Fonts liefern, noch FontMetricInformationen, um einen optimalen Ausdruck zu erzielen. Man benötigt eine .afm Datei für den Font. Diese muß im xp3/fontmetrics/afm File verfügbar sein (kopiert oder symlink, wie oben, besser ist der symlink).
Unglücklicherweise gibt es anscheinend verschiedene Interpretationen darüber, was wie und wo in einem AFM File zu stehen hat. Daher kann nicht jede afm Datei ohne weiteres benutzt werden, evtl. kann man dort aber Anpassungen vornehmen. So kann beispielsweise eine mit dem Ghostscript Tool printafm erzeugte .afm Datei nicht ohne nachträgliche Anpassungen verwendet werden.
Einige engagierte Anwender haben in dieser Richtung bereits Erfahrungen gesammelt. Ihre Web Pages bieten nähere Infos zur Fontproblematik. Diese Seiten sind privat und haben - außer dem Thema StarOffice - keine Beziehung zur Firma Star Division. Insbesondere enthalten sie keine offiziellen Mitteilungen von Star Division:
http://www.cs.tu-bs.de/~krinke/starwriterfonts.html
http://www.lgcy.com/users/u/unit/aron/fonts.html
http://www.on-line.de/~michael.hoennig/soffice4-linux-faq.html
In Ihrem StarOffice-Verzeichnis befinden sich zwei Icondateien im XPM Format (l_soffice.xpm und s_soffice.xpm). Sie können diese nach der Anleitung in Ihrer Window-Manager-Dokumentation verwenden, um sich ein Icon zum Aufruf von StarOffice auf die Benutzeroberfläche zu legen.
Wenn es bei der Installation zu Problemen kommt, liegt das meist daran, daß im System eine ungeeignete Libc installiert ist. StarOffice benötigt eine Libc größer oder gleich 5.4.22, aber kleiner 6.x.
Wechseln Sie mit cd
/lib in das Library-Verzeichnis.
Sehen Sie sich mit ls
-l libc* die Libc Versionen an.
Anmerkung: Bei der aktuellen Red Hat Distribution ist eine Libc Version 6 installiert, und auf der Red Hat CD liegt eine nachinstallierbare Version 5 vor, die allerdings älter als 5.4.22 ist. Hier bleibt Ihnen nichts übrig, als sich eine Libc >= 5.4.22 und < 6 zu besorgen und diese zu installieren. Sie finden eine Libc bei http://sunsite.unc.edu/pub/Linux/GCC/
Nach der eventuellen Installation einer geeigneten
Libc führen Sie das Programm ldconfig
aus, damit die Libc vom System genutzt
werden kann.
Es kann in Ihrem System Anwendungen geben, die eine ältere Libc als 5.4.22 benötigen. In diesem Fall können Sie bei der Installation folgendermassen vorgehen.
Netzwerkinstallation (als root), [für Single User entsprechend, aber mit anderen Pfaden]
Legen Sie zuerst von Hand das Verzeichnis an, in das StarOffice installiert werden soll. Wechseln Sie in das Verzeichnis und legen Sie dort ein Unterverzeichnis lib an. Installieren Sie die neue libc in dieses lib Verzeichnis und setzen Sie die EnvironmentVariable LD_LIBRARY_PATH auf dieses lib Directory. Gehen Sie jetzt weiter so vor wie im Abschnitt Netzwerk-Installation beschrieben wird.
Beispiel (für C-Shell, Kommandos entsprechend der eigenen Verzeichnisstruktur anpassen)
# mkdir /opt/Office40 # cd /opt/Office40 # mkdir lib # cd lib # cp /download/libc.so.5.4.33 . # ln s libc.so.5.4.33 libc.so.5 # setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/Office40/lib # mount /cdrom # cd /cdrom/Office40/german/prod_lnx #./setup
Für die User Installation und das StarOffice wird jetzt bereits automatisch die neue libc benutzt.
Eine kleine Änderung im soffice Script ermöglicht bei einer Netzwerk-Installation, daß automatisch beim ersten Start vom StarOffice die User-Installation ausgeführt wird.
Editieren Sie hierzu die Datei soffice mit einem TextEditor ihrer Wahl (vi, emacs, ...) und ersetzen Sie die letzte Zeile
# execute user setup exec $sd_inst/bin/setup.bin /workstation
durch folgende Zeilen
if [ ! -f $HOME/.sversionrc ]; then
# execute user setup
exec $sd_inst/bin/setup.bin /workstation
else
# execute soffice binary
exec $sd_inst/bin/$sd_binary "$@"
fi
Danach kann noch ein SymLink angelegt werden, um soffice in einem üblicherweise im PATH der User vorhandenen Directory verfügbar zu machen. Beispiel:
ln s /opt/Office40/bin/soffice /usr/bin
Wollen Sie Faxe mit StarOffice für Linux versenden, gehen Sie so vor:
Tragen Sie den Faxdrucker in der Datei xp3/Xpdefaults in der Server-Installation oder in der Datei $HOME/.Xpdefaults in der Client-Installation ein. Als Treiber wählen sie hierbei in der [devices] Section GENERIC Postscript.
Als port name am Ende der Zeile wählen Sie z. B. fax.
Geben Sie in der Xpdefaults für den port fax einen Befehl an, mit dem eine Postscriptdatei als Fax verwendet werden kann. Das verwendete Kommando sollte eine DialogBox öffnen, in der die Faxnummer eingegeben werden kann. Ein solches Kommando wird in einigen Distributionen bereits mitgeliefert, z.B. susefax.
Anschließend können Sie ein Symbol zum Fax-Versand in einer Symbolleiste anlegen, wie es in der StarOffice Hilfe beschrieben wird.
Um aus einer Vorlage heraus automatisch die Faxnummer auszulesen und an sendfax zu übergeben, können Sie folgendermaßen vorgehen:
Schreiben Sie ein StarBasic Makro, das die Faxnummer aus einem Feldbefehl der FaxVorlage entnimmt und als Klartext in eine Datei schreibt. Unter Extras - Anpassen... - Ereignisse weisen sie für die Vorlage dem Ereignis Drucken dieses Makro zu.
Geben Sie in der Xpdefaults für den port
fax ein Shellscript an. In diesem Script lesen Sie die
Faxnummer aus der eben angelegten Datei.
Am Ende des Scripts
starten sie das sendfax Kommando mit den notwendigen Optionen, um
eine Postscript Datei von Standard Input zu versenden.
Wenn Sie eine User-Installation verwenden und eine Dokumentvorlage oder ein Beispieldokument aufrufen, wird die Datei aus dem entsprechenden Verzeichnis der Server-Installation geladen. Da Sie dort in der Regel keine Schreibrechte haben, wird das Dokument schreibgeschützt geladen, und Sie sehen keine Objektleiste zum Dokument.
Klicken Sie auf den Button Bearbeiten in der Funktionsleiste. Sie werden dann in einem kleinen Dialog gefragt, ob Sie eine Kopie des Dokuments bearbeiten wollen.
Hinweis: Wenn Sie die User-Installation mit
der Option /workstation durchführen,
können Sie bei der Installation auswählen, ob alle Vorlagen
und Beispiele lokal in Ihr Verzeichnis kopiert werden sollen.
Das Support Center von Star Division kann Ihnen bei Problemen mit dem StarOffice in vielfältiger Weise helfen, sofern Sie sich als StarOffice-User registrieren lassen. Zum Registrieren Ihres StarOffice stellen Sie eine Internetverbindung her und wählen Sie dann den Befehl Hilfe - Online-Registrierung. Sie werden dann mit der entsprechenden Seite auf unserem Web Server verbunden und können dort Ihre Daten eingeben.
Eine Zusammenfassung aller Supportdienste, die wir Ihnen aktuell anbieten, finden Sie in einer README Datei im StarOffice-Ordner. Diese Datei wird Ihnen beim Abschluß der Installation des StarOffice automatisch angezeigt, und Sie können diese Datei später jederzeit öffnen, durchlesen und ausdrucken.
Wenn Sie Zugang zum Internet haben, können Sie StarOffice nutzen, um unsere Homepage http://www.stardivision.de aufzurufen. Englischsprachige Anwender rufen bitte http://www.stardivision.com auf.
Ein Besuch auf unserer Homepage ist ganz einfach möglich, indem Sie eine Internetverbindung herstellen und dann das Symbol Home in der Funktionsleiste anklicken. Das Symbol Online in der Funktionsleiste sollte natürlich auch eingedrückt sein.
Auf der Star Division Homepage finden Sie jederzeit die aktuellen Informationen über StarOffice sowie über den Support von Star Division.
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